Alltag

2010
05.14

Noch ein paar Informationen zu unserem Alltag. Wir schlafen ja im Auto ( hintendrin auf einer dicken Luftmatraze, im Schlafsack ) und so werde ich meistens gegen halb 7 von der aufgehenden Sonne geweckt. Toni, mein Reisegefaehrte ( uebrigens auch ein Ossi :O), ist ein Langschlaefer und um ihn nicht zu stoeren, setze ich mich meist raus auf eine Bank oder einen Baumstamm und geniesse die fruehen Stunden des tages um zu schreiben oder zu lesen. Diese fruehen Stunden im Licht der aufgehenden Sonne, das Vogelgezwitscher im Ohr, gehoeren zu den schoensten des ganzen Tages. Wenn wir gefruehstueckt haben ( Obst und Cracker (da es hier kein richtiges Brot gibt) mit Avocado oder Erdnussbutter und Marmelade) geht die Suche nach einer Dusche los.

Wenn wir in einer Stadt am Meer sind ist das nicht so schwer, denn am Strand gibt es fuer die Surfer und Schwimmer ueberall Strandduschen. Doch wenn wir, wie im Moment, im Landesinneren sind gestaltet sich das ganze etwas schwerer. Wir suchen und gebe uns damit zufrieden was und wo wir es finden. So habe ich gestern in einer Sporthalle in den Umkleideraeumen geduscht, 2 Tage vorher haben wir auf einem Campingplatze eine Dusche geschnorrt und das Highlight bisher war vor einer Woche, als wir neben einem Sportplatz geschlafen haben, wo leider die Duschen abgeschlossen waren. Dort wurde morgens der Rasen mit einem Rasensprenger bewaessert. Und da es wirklich an der Zeit war (die letzte Dusche war 2 Tage her ) sind wir einfach unter dem Rasensprenger rumgesprungen und haben uns so gewaschen. Das muss ein Bild fuer die Goetter gewesen sein, wie wir dort rumhuepften und ich probierte mir die Haare zu waschen und auszuspuelen. Diese Dinger spruehen ja nicht nur in eine Richtung, sondern bewegen sich rundherum, sodass wir immer dem Wasser nach im Kreis liefen. Ich muss jetzt noch lachen wenn ich daran denke was wir fuer ein Bild abgegeben haben :O)

Den Tag fahren wir dann in der Gegend herum, fragen bei Bauern nach Arbeit und sind dann meist bis 4 “on the road”. Dann ist bei den Bauern und Fabriken Feierabend und wir sputen uns eine “picnic area” mit Tischen, Baenken und Toiletten zu finden. Mit dem Kochen ( wir haben einen Gaskocher ) beeilen wir uns dann, um noch im Hellen zu Essen und dasselbige zu sehen, denn die Sonne geht hier schon um halb 6 unter! 17.30 Uhr! Wir sind ja hier nahe am Aequator, sodass Tag und Nacht fast gleich lang sind. Die Sonne geht auch unglaublich schnell unter und Nachts wird es, trotz der Hitze am Tag, richtig kalt. Ich bin froh, dass ich meinen dicken Schlafsack dabei habe. Und so gehen wir meistens schon um 7 ins Bett und schauen noch eine Dvd oder hoeren uns ein Hoerspiel an und schlafen dann spaetestens um 9.

Und am naechsten Morgen geht alles wieder von vorne los…

One Response to “Alltag”

  1. Fab sagt:

    was fürn leben…..mädchen…mann mann mann du…
    sowas würd mir nie passiern

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