Es war uns nicht immer möglich jedes Deutschlandspiel in Mexiko am Fernseher live zu verfolgen (Deutschland – Serbien gabs leider nur im Webradio), aber sobald wir die Möglichkeit hatten, nahmen wir diese wahr. So auch im Falle des Achtelfinalspiels Deutschland – England. Es wäre auch eine Schande gewesen dieses nervenaufreibende Spiel zu verpassen. In den Bars in Mexiko fehlt aber ein wenig die Fanstimmung bei Auslandsspielen. Sobald aber die mexikanische Elf im Fernsehen läuft, gibt es kein Halten mehr und die Bars schenken für 10 Euro so viel aus wie in einen reinpasst und das haben wir natürlich ausgenutzt (bei zwei Bildern sieht man Timos Armbanduhr im Bild). Der Kellner war anfangs ein wenig überfordert, da er permanent für unseren Tisch (8 Leute) rennen musste. Als es ihm dann zu stressig wurde, hatte er uns bei jeder Bestellung direkt die doppelte Menge aufgetischt. Als ihm selbst dies
noch den letzten Nerv kostete, stellte er uns volle Falschen auf den Tisch um die ganzen Sachen selber zu mischen. Ich weiss nicht mehr so ganz genau wie viel wir getrunken hatten, aber die Fotos haben uns verraten, dass wir keinen Fusel angedreht bekamen. Um ca. 19 Uhr hatten wir es dann gerade noch mit dem Bus bis zum Burger King und nach Hause geschafft. Junge Junge, was für Spiele. Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht fragen, warum wir mit den Mexikanern so ausgiebig gefeiert hatten, aber die Mexikaner folgen dem strikten Motto: “Wenn wir gewinnen wird gefeiert und wenn nicht – dann eben auch!”. Aufgrund der Eliminierung Mexikos durch Argentinien haben wir hier eine neue Fangruppe für Deutschland gewonnen. In diesem Sinne “A bajo con Inglaterra!”
Archive for Juni, 2010
Wembley ist ausgeglichen!
06.29
Die kunterbunte Tierwelt Australiens
06.23
Australien beheimatet viele einzigartige Tiere, die nur auf diesem Kontinent und nirgens anders auf der Welt vorkommen. Kaenguruhs, Koalas, Kookaburrahs um nur einige zu nennen…..alle lustig und suess und fangen irgendwie alle mit “k”an…:O)
Naja hab mal nen Galerie gemacht mit den Tierchen, die mir hier schon ueber den Weg gelaufen sind, fast alle in freier Natur gesehen, biss auf die Krokodile…und da bin ich auch froh drueber. Hier als Schmankerl ein Koala der uns in nem Nationalpark vor die Fuesse gelaufen ist, bzw auf den Baum geklettert ist.
Ach ja Spinnen hatten wir auch schon mehrere richtig riesige Exemplare, eine hat mal ne Zeit lang in unserem Autospiegel gelebt, aber die krassesten Horrorviecher hatten wir beim Wandern auf ner Insel, da hab ich echt alle 5 minuten nen Brueller losgelassen und Toni erschreckt :O) die waren so gross wie meine Handflaeche!
Mehr Fotos in der Galerie.
Reaching for the star(s) – Juhu, ich habe ein Tatoo!
06.23
Ich wollte mir ja schon immer ein Tatoo stechen lassen, aber irgendwie hat es sich nie ergeben. Schon seit Jahren moechte ich einen kleinen Stern taetowiert haben, der meinen rechten Koechel schmueckt. Und das Reisen lehrt einen dass man Gelegenheiten die sich bieten einfach ergreifen sollte, denn man weiss nie, vielleicht kommen sie ja nie wieder…
…Also habe ich mich entschieden diesen kleinen Stern als lebendiges Andenken an Australien mit mir zu tragen. Auch als Erinnerung daran Neues als Herausforderung zu sehen und Chancen, die sich bieten zu ergreifen.
Am Donnerstag wars dann soweit, Toni musste arbeiten, ich hatte frei und den ganzen Tag nichts zu tun und dann habe ich einfach meine Aengste ueberwunden, bin in den Tattoshop in Gatton reinmarschiert und hab mich unter die Nadel gelegt.
Und ich hab es nicht bereut. Es tat auch gar nicht weh, es hat sich so an gefuehlt, als wuerde man ein bisschen gezwickt, aber absolut nicht schlimm. Und ich bin soooo happy, es sieht total schoen aus und im Moment freu ich mich einfach nur ueber meinen ganz eigenen kleinen Stern.
Und damit ihr euch auch freut gibts auch n Foto davon.
Den ganzen Tag Zwiebeln – “seasonal work” in Australien
06.04
Unsere Arbeitssuche trug nach 2 Wochen rumfahren und suchen endlich Früchte. Wir arbeiten jetzt seit ca 3 Wochen bei “Bunny Bite” in Boonah, einem kleinen verschlafenen Städtchen mit grade mal 2285 Einwohnern. Die Arbeit ist relativ langweilig und anstrengend, aber gut bezahlt. Wir arbeiten in der “Onion Line”, der Zwiebelabteilung, dass bedeutet dass ich den ganzen Tag am Laufband stehe und entweder Zwiebeln in ein Lochsystem einsortiere (die Wurzel nach oben und den Trieb nach unten) damit diese dann von einer Maschine geschält werden koennen oder die Zwiebeln, die aus der Maschine eigentlich geschält rauskommen sollten (was sie aber selten tun) kontrolliere und nachschäle.
….alles in allem nicht so aufregend, aber leider sehr geruchsintensiv! Wir stinken soooo sehr nach Zwiebeln nach jedem Arbeitstag….. Mir tun alle anderen Leute leid, die wir abends im Supermarkt oder in der Bibliothek notgedrungen vollstinken.
Naja es bringt Geld und das ist die Hauptsache. Die meisten unserer Kollegen sind Koreaner, die sind alle total nett und interessiert. Und ausserdem unglaublich flink beim schaffen und haben eine enorme Arbeitsmoral..
….und ich dachte wir Deutschen waeren schon sehr fleissig :O)