Archive for Mai, 2010

¡México, como te quiero!


2010
05.18

dsc03695 Das türkisfarbene Meer, weißer Sandstrand und strahlendblauer Himmel sind ja schon nicht schlecht, wenn man in der Karibik ist. Schnorcheln in diesem kühlen Nass ist auch nicht gerade von schlechten Eltern, aber dann noch einen Tauchkurs an einem der schönsten Riffe der Erde absolvieren zu können, hat sogar uns die Sprache verschlagen. Ich hätte nie gedacht, dass diese Unterwasserwelt so artenreich, friedlich und wunderschön sein kann. Da wir auf der Insel Cozumel genug Zeit hatten, haben wir uns dazu entschlossen uns ausbilden zu lassen und sind somit offiziell durch PADI lizensierte OPENWATER DIVER.
Das ist doch mal was. Barrakudas, Schildkröten, Rochen, Skorpionfische, Feuerfische, Clownfische und Papageienfische um nur mal einige von den Tieren aufzuzählen die wir da unten entdecken konnten. Das sind schon sehr zutrauliche Tiere. Man kann sich ihnen bis auf 20cm nähern und erst dann suchen sie das Weite. Meistens sind die Tiere Digital Camera aber mindestens so neugierig und verspielt wie die Taucher selbst. Niemals hätte ich eine so farbenfrohe und lebendige Welt in nur 18 Meter Tiefe erwartet. Man fühlt sich dort unten so dermaßen wohl und ausgeglichen, dass man nach 45 Minuten wieder völlig entspannt und ausgeruht oben ankommt. Am liebsten würde man den ganzen Tag da unten verweilen, aber leider hält der Sauerstoff nicht so lange. Ich kann es nur empfehlen. Wenn ihr mal die Möglichkeit habt Tauchen zu lernen, dann tut es. Es ist wirklich jeden Cent wert, den man dafür ausgibt. Zum Glück hatten zwei der Tauchteilnehmer ihre Unterwasserkameras dabei, denn sonst könnte ich euch nicht die wunderbaren Bilder unserer 5 Tauchgänge zeigen. ¡Que te diviertas!

Schon wieder Karibik?


2010
05.18

dscf3747 Jep, wenn man nur 4 Stunden davon entfernt ist und erst kurzerhand erfährt, dass man wieder eine Woche frei hat, dann hat man nicht viel Zeit zu planen und so schlecht leben, lässt es sich in der Karibik schließlich auch wieder nicht. Also wieder ab nach Cancun, eine Nacht durchfeiern und zum ausnüchtern auf die Isla Mujeres. Leider haben wir in dieser Nacht unsere Kamera vergessen (also jeder von uns) deswegen gibt es keine Bilder, obwohl es dennoch das Ein oder Andere zu erzählen gibt. Einer unserer kanadischen Freunde Wes ist stockbesoffen über das Geländer unserer Disco, in den sich darunter befindenden Pool, gesprungen und ist in den in Dunkelheit getauchten Strand hinausgerannt. Klaus, der direkt hinterher gesprungen ist (natürlich im gleichen Geisteszustand) wollte anscheinend hinterher. Leider aber ist er genau in die gegengesetzte Richtung geeilt. Beide in der Nacht verschwunden, wollte ich mir gar keine große Mühe machen die beiden jetzt suchen zu gehen, vor allem da ich mich eher um den auf der Liege eingeschlafenen Thomas kümmern wollte. Bis jetzt entwickelte sich die Geschichte ja ganz gut, aber als ich dann Thomas nach 20 Minuten Komawache weckte um den Club zu verlassen und wir es dann bis vor die Tür geschafft hatten, kam uns auch schon Wes entgegen und meinte er sei am Strand beklaut worden (also nicht ausgeraubt). Nachdem er wie blöd am Strand nach einer verdächtig aussehenden Person gesucht, sie tatsächlich gefunden und bis auf die blanke Haut ausgezogen hatte, kam er dann doch resignierend zurück um uns zu berichten was Passiert war. Nur was kann man schon tun, wenn man in Mexiko nach einem verdächtigem Mexikaner Ausschau halten möchte? dscf3800 Genau – Nichts. Wir haben uns dann dazu entschlossen Burger an einem der unzähligen Straßenstände essen zu gehen. Auf einmal bemerkte ich, dass meine Blase die überflüssigen Alkoholika loswerden wollte und verschaffte mir hinter einem Werbeplakat Erleichterung. Also ich gerade hervorkam winkte mich auch schon ein Polizist zu seinem Auto und fragte mich was ich denn dahinten gemacht habe. Stolz verkündete ich nur gepinkelt zu haben worauf er mir daraufhin die Handschellen zeigte und meinte er müsse mich jetzt wohl mitnehmen. Mein Stolz war gebrochen. Kleinlaut erwähnte ich noch das es mir doch sehr leid Täte und ich doch nur ein armer Betrunkener sei, der es nicht besser wüsste. Da eilte schon mein beklauter Kanadier an meine Seite woraufhin ich das Thema unseres bisherigen Gespräches geschickt ablenken und mich aus dem Staub machen konnte. Thomas unterstützte Wes bei seiner Strandgeschichte, wobei die beiden Polizisten sich anscheinend nur wenig dafür interessierten und stattdessen immer auf mich gezeigt hätten. Als dann Thomas nach dem Preis gefragt, sich die Polizisten nach kurzer Absprache auf 1500 $ MXN (ca. 100 Euro) geeinigt hatten, dscf3999 versicherte er ihnen, dass er wohl keinen Andreas kenne, aber er bräuchte ein Taxi in die Innenstadt zu seinem Hotel. Anscheinend wurde es den Polizisten dann doch zu doof und sie sind weggefahren, aber einen kurzen Moment hatte ich wirklich schiss die Nacht hinter mexikanischen Gardinen zu verbringen.

Ging ja noch alles Gut, haben dann am nächsten Tag auf der Isla Mujeres ein Golfkart gemietet und sind noch mit Restalkohol über die Insel gebraust. Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h wirklich noch vertretbar. Dann weiter nach Cozumel um die restlichen Tage zu entspannen, mit einem Jeep zu einsamen Stränden zu fahren und sich von den Wellen im Wasser so richtig verdreschen zu lassen. Schöner hätte es fast nicht mehr sein können.

The Big Banana


2010
05.14

Die Australier scheinen eine Vorliebe fuer grosse Fruechte zu haben. Und zwar nicht fuer echte, sondern welche aus Stein und Plastik. Beliebte Toristenattraktionen und Ausflugsziele sind zum Beispiel: “The Big Banana”, “The Big Shrimp” und “The Big Mango”. Schoen kitschig das ganze mit Vergnuegungspark und Restaurant wird alles vermarktet.

So ganz dem Kitsch wiederstehen konnte  ich dann aber auch wieder nicht: Hab natuerlich nen Foto von mir vor der grossen Banane machen lassen. Den grossen Shrimp hab ich leider nur aus dem Auto im Vorbeifahren fotografiert.

Falls ich noch andere “grosse” Attraktionen sehe wird diese kleien Sammlung natuerlich ergaenzt :O)

Alltag


2010
05.14

Noch ein paar Informationen zu unserem Alltag. Wir schlafen ja im Auto ( hintendrin auf einer dicken Luftmatraze, im Schlafsack ) und so werde ich meistens gegen halb 7 von der aufgehenden Sonne geweckt. Toni, mein Reisegefaehrte ( uebrigens auch ein Ossi :O), ist ein Langschlaefer und um ihn nicht zu stoeren, setze ich mich meist raus auf eine Bank oder einen Baumstamm und geniesse die fruehen Stunden des tages um zu schreiben oder zu lesen. Diese fruehen Stunden im Licht der aufgehenden Sonne, das Vogelgezwitscher im Ohr, gehoeren zu den schoensten des ganzen Tages. Wenn wir gefruehstueckt haben ( Obst und Cracker (da es hier kein richtiges Brot gibt) mit Avocado oder Erdnussbutter und Marmelade) geht die Suche nach einer Dusche los.

Wenn wir in einer Stadt am Meer sind ist das nicht so schwer, denn am Strand gibt es fuer die Surfer und Schwimmer ueberall Strandduschen. Doch wenn wir, wie im Moment, im Landesinneren sind gestaltet sich das ganze etwas schwerer. Wir suchen und gebe uns damit zufrieden was und wo wir es finden. So habe ich gestern in einer Sporthalle in den Umkleideraeumen geduscht, 2 Tage vorher haben wir auf einem Campingplatze eine Dusche geschnorrt und das Highlight bisher war vor einer Woche, als wir neben einem Sportplatz geschlafen haben, wo leider die Duschen abgeschlossen waren. Dort wurde morgens der Rasen mit einem Rasensprenger bewaessert. Und da es wirklich an der Zeit war (die letzte Dusche war 2 Tage her ) sind wir einfach unter dem Rasensprenger rumgesprungen und haben uns so gewaschen. Das muss ein Bild fuer die Goetter gewesen sein, wie wir dort rumhuepften und ich probierte mir die Haare zu waschen und auszuspuelen. Diese Dinger spruehen ja nicht nur in eine Richtung, sondern bewegen sich rundherum, sodass wir immer dem Wasser nach im Kreis liefen. Ich muss jetzt noch lachen wenn ich daran denke was wir fuer ein Bild abgegeben haben :O)

Den Tag fahren wir dann in der Gegend herum, fragen bei Bauern nach Arbeit und sind dann meist bis 4 “on the road”. Dann ist bei den Bauern und Fabriken Feierabend und wir sputen uns eine “picnic area” mit Tischen, Baenken und Toiletten zu finden. Mit dem Kochen ( wir haben einen Gaskocher ) beeilen wir uns dann, um noch im Hellen zu Essen und dasselbige zu sehen, denn die Sonne geht hier schon um halb 6 unter! 17.30 Uhr! Wir sind ja hier nahe am Aequator, sodass Tag und Nacht fast gleich lang sind. Die Sonne geht auch unglaublich schnell unter und Nachts wird es, trotz der Hitze am Tag, richtig kalt. Ich bin froh, dass ich meinen dicken Schlafsack dabei habe. Und so gehen wir meistens schon um 7 ins Bett und schauen noch eine Dvd oder hoeren uns ein Hoerspiel an und schlafen dann spaetestens um 9.

Und am naechsten Morgen geht alles wieder von vorne los…

Nimbin – Flower Power


2010
05.14
Der Ruf der Stadt eilt ihr vorraus. Hippies, Gras, halluzinogene Drogen und Flower Power sind die Begriffe die Einheimischen zu der Stadt einfallen. In Byron Bay sahen wir schon die Buse mit Touristen die Tagestouren nach Nimbin fuhren und die schienen das Cliche nur zu bedienen. Grosse bunte Doppeldecker über und über mit Blumen in grellen Farben bemalt.
So waren wir auf alles gefasst, als wir nach Nimbin reinfuhren. Es war wie erwartet und doch ganz anders. Auf den ersten Blick etwas touristisch und abgeklaert liessen sich bei naeherem Hinsehen echt schoene Ecken entdecken. Natuerlich sind wir einmal die Hauptstrasse hoch und runter gelaufen und natuerlich wurden wir alle 5 Minuten angequatscht: “Wanna buy some Ganja?” Was wir natuerlich hoefflich verneinten :O)
In jedem Schaufenster hingen “LEGALIZE IT”-Schilder und so viele aeltere Herren mit langen Haaren und Pferdeschwanz habe ich noch nie auf einem Fleck gesehen.
Die Leute warens sehr freundlich, die Haeuser waren bunt bemalt…
…Doch nicht an Nimbin werde ich mich spaeter erinnern, sondern an einen kleinen Ort namens Rosebank, durch den wir auf unserem Weg nach Nimbin kamen. Wir waren schon den ganzen Morgen kreuz und quer gefahren und hatten Farmer nach Jobs gefragt, da kamen wir durch dieses “Staetdchen”. “Staedtchen” in Anfuehrungszeichen, weil es eigentlich nur 4 oder 5 Haeuser an einer Strassenkreuzung waren und ein kleines Cafe. Das Cafe erfuellte die Funktion eines Tante-Emma-Ladens. Man konnte dort alles zum Leben notwendige kaufen. Wir machten dort eine kleine Pause, tranken Kaffee und Chaitee (der leckerste Chaitee, den ich je hatte, mit frischem Ingwer und Kraeutern gemacht) und erholten uns von der Jobsuche. Eine kleine Katze lag faul in der Sonne und ich spielte mit ihr und streichelte sie ausgiebig. Der Inhaber des Cafes hatte Dreadlocks und war total relaxt und gechillt. Ueberall hingen Traumfaenger und glitzernde Windspiele aus buntem Glas und Steinen. Der ganze Ort strahlte eine Atmosphaere von Zufriedenheit, Ruhe und Frieden aus. Ab und zu kamen Familien in alten Autos vorbei um Milch oder aehnliches zu kaufen; Hippies in bunten Kleidern mit Kindern, die vor dem Cafe spielten. Ich hatte fast selbst Lust ein zurueckgezogenes Hippieleben anzufangen und dort zu bleiben und das Leben in der Natur  zu geniessen.

Grafton


2010
05.13
Grafton ist eine kleine laendlich gepraegte Stadt. Die Leute sind freundlich, gruessen einen auf der Strasse und bisher war das die einzige Stadt, welche eine Bibliothek und in dieser kostenlosen Internetzugang hatte!
Als wir als erste Anlaufstelle das Visitor Centre aufsuchten wurde uns gleich versichert, dass wir genau zur richtigen Zeit da waeren, da dieses Wochenende eine Bullenschau stattfinden wuerde -  DAS Ereignis in dem sonst eher verschlafenen Staedtchen. Mit allem drum und dran: Jahrmarkt, Achterbahnen, Zuckerwatte, Zuchtbullen ,Pferdeschau und dem Hoehepunkt am Samstagabend – einem Feuerwerk.
Da der Eintritt allerdings 15 AUD betrug und wir ein bissl sparen muessen liessen wir das Event ausfallen.Auch das Feuerwerk verpassten wir leider, da wir Samstagabends schon in eine andere Stadt weitergefahren waren. Aber die Atmosphaere und das Flair von Grafton werde ich so schnell nicht vergessen: einfache, hart arbeitende Leute und dabei durch und durch freundlich und aufgeschlossen Fremden gegenueber. 

Murwillumbah oder Franzis Lesehunger


2010
05.13
Murwillumbah ist eine kleine Stadt, nicht direkt am Meer gelegen, wie die meisten Staedte hier, sondern 50 km landeinwaerts. Die Menschen sind freundlich und offen, sie sehen wahrscheinlich nicht viel von den Horden von Travellern, die alle auf dem Highway number 1 an der Stadt vorbeibrausen.
Bibliotheken/Libraries sind meistens unsere erste Anlaufstelle in einer neuen Stadt, immer in der Hoffnung auf freien Internetzugang. Zwar kostet es auch hier 2,20 AUD um das Internet fuer eine halbe Stunde zu nutzen, aber hier laeuft es eher gemuetlich, auf Vertrauensbasis, so dass ich eine ganze Stunde lang online sein kann um emails an daheim zu schreiben und meine Reiseberichte online zu sichern. Viele Bibliotheken haben ausserdem ein Regal mit ausrangierten Buechern, die man sehr guenstig erstehen kann. Heute habe ich fuer 50 cent den Klassiker “The Mists of Avalon” gefunden. Ich hatte das Buch schon einmal angefangen zu lesen, 2008, im Sommerurlaub mit Tobias und Eva. Aber das Buch gehoerte Tobias, ich las es nie fertig, und freue mich jetzt wieder eintauchen zu koennen in fremde Welten und herrauszufinden, wie es weitergeht. Durch diese ausrangierten alten Buecher habe ich meine eigene kleine Reisebibliothek schon beachtlich vergroessert,sodass ich mir im Moment keine Sorgen um Lesestoff machen muss.
Franzis Reisebib:
Lonely Planet Australia
Im Land der Regenbogenschlange
Walden – Life in the Woods
3 Willows - A new Sisterhood grows
The Heart of the Sea
Angelas Ashes
The Mists of Avalon
Brave New World
The Uncommon Reader
Buddhism: The Wisdom of Compassion and Awakening

Geld verdienen – Das ewige Lied von der Jobsuche


2010
05.12
In Australien einen Job zu finden ist nicht so leicht wie es einem auf diversen Internetseiten immer weisgemacht wird. Wenn man nicht fuer 10 – 25 cent das kilo Macadamianuesse pfluecken will muss man schon ein bisschen suchen.
(Wer moechte kann sich ja mal ueberlegen wie klein die Nuesse sind, wieviele man fuer ein Kilo braucht und was das fuer einen Stundenlohn ergibt! MAn bedenke dabei, dass 10 AUD nur 6 Euro und 90 Cent sind. Da arbeitet man fuer Unterkunft und Essen und steht am Ende der Woche doch wieder mit nix da. Eine Nacht im Hostel kostet so zwischen 20 und 30 AUD)
Zum Sparen schlafen wir deswegen auch im Auto, unserem kleinen Zuhause “on the road”.
Und so sind wir eben am Suchen. Unser idealer Job waere in einem Packhouse, das Fruechte, Nuesse etc. verarbeitet. Dort verdient man nicht schlecht und kann vor allem Schicht arbeiten und so etwas Geld ansparen, das dann fuers weitere Reisen von Noeten ist. Da haben wir uns auch schon bei vielen beworben und unsere Telefonnummern hinterlassen. Im Moment sind leider extrem viele Traveller unterwegs hier unten, sodass die Jobs meist innerhalb von Stunden vergeben sind. Naja wir probierens weiter und werden auch irgendwann was finden.
Viele Gruesse von mir an alle daheim!
Nachtrag
Bei der Jobsuche kann man auch allerhand nette Leute kennenlernen, wie zum Beispiel Paul aus Coffs Harbour.
Paul war einer der ersten Farmer, die wir nach einem Job gefragt haben, noch am Anfang unserer Odyssee. Ein eher wortkarger, aelterer Mann, der uns zwar keinen Job geben konnte, da er das “bissl Gemuese” allein bearbeitet, der sich aber sichtlich gefreut hat mal Leute bei seiner sonst eher einsamen Arbeit zu sehen. Er gab uns auch hilfsbereit die Handynummer von einem Freund, der uns vielleicht Arbeit beschaffen koenne. Undzum Abschied schenkte er uns noch einen grossen Beutel voll mit Bananen und Avocados direkt vom Baum!
Und das waren echt die besten Avocados, die ich je gegessen habe!

Byron Bay – Mallorca oder Romantik pur?


2010
05.12
James Cook benannte den Ort als er an ihm vorbeisegelte nach dem Grossvater des beruehmten Dichters der englischen Romantik Lord Byron. Dessen Grossvater war naemlich zu seiner Zeit ein bekannter Kartograph und Geologe. Doch auch seinem Enkel, Lord Byron, dem Dichter, haette Byron Bay gefallen. Der Leuchtturm von Byron Bay ist der oestlichste Punkt Australiens und bei Sonnenuntergang strahlt er in rosa-orangenem Licht und die Atmossphaere ist ueberwaeltigend und eben romantisch.
Byron Bay, selbst, die Stadt hat von der Romantik leider nicht so viel abbekommen. Ein kleines Touristenstaedtchen, das hauptsaechlich von Travellern und Backpackern bevoelkert scheint und stark an Mallorca und aehnliches erinnert. Doch auch ein paar Althippies haben sich hier niedergelassen und so ist Byron Bay Australiens Zentrum fuer alternative Medizin, Yoga, Ayurveda und aehnliches.

Der Teesee


2010
05.12
Naja eigentlich heisst der kleine See in Lennox Head ja “Lake Ainsworth”. Aber der Name Teesee ist im deutschen doch noch ein wenig passender. Denn die rotbraune Farbe des Sees kommt nicht etwa von Dreck oder aenhlichem, sondern von den Teebaeumen, die um den See herum wachsen. Deren Blaetter fallen in den See und schwimmen dort ziemlich lange und voila: Ein ganzer See voll mit Tee!

…Ob der Tee zu kurz oder zu lang gezogen war kann ich leider nicht beurteilen,…aber er war auf jeden Fall schon kalt :O)
Das Wasser ist angeblich gut fuer die Haut, deswegen gehen dort viele Menschen schwimmen. Wir sind natuerlich auch gleich reingehuepft und ich weiss nicht ob ich mir es einbilde, aber ich hatte danach superweiche Haut!
…und hab auch noch gut gerochen  :O)